Architekt
SÖHNE & PARTNER ARCHITEKTEN

Die ursprüngliche Nutzung der Räumlichkeiten als Archiv trug viel zum Entwurf der Veranstaltungsstätte bei, resultierend entstand in den Sälen, als wichtiges Wiedererkennungsmerkmal, an den Decken eine rasterartige Struktur, die teilweise im Hauptsaal, dem Wertheim Saal, in die Vertikale übergeht.
Diese vertikale Wand gliedert den Zugangsbereich vom Aufentahltsbereich und wirkt gleichzeitig als Symbol in die Veranstaltungstätte. Diese Rasterstrukturen verleihen den Veranstaltungssälen ein brutalistisches Design (der Ursprung der Bezeichnung liegt unter anderem im französischen Begriff béton brut [„Roher Beton“], der auf ein wesentliches Definitionsmerkmal des Stils verweist, nämlich die Materialsichtigkeit des Baus, Quelle: Wikipedia) das im Widerspruch zur Inneneinrichtung, welche mit Vorhängen, gepolsterte Sitzmöbel und großzügigen Spiegeln ausgestattet ist, steht. Die innovative Raumkonzeption der Palais Wertheim Säle bieten Wiener Schick und Berliner Style.
